Stressforschung im Thermenland Steiermark
Die Studie liefert ein eindeutiges Ergebnis: Der Kortisolgehalt im Speichel sinkt bereits nach einmaligem 25-minütigen Baden im Thermalwasser signifikant ab! Psychologische Selbstbeurteilungsverfahren zeichnen ein noch deutlicheres Bild: Der subjektiv empfundene Erholungswert, als Gradmesser der psychologischen Messungen im Anschluss an die Entspannungsmethoden, wies im Thermalwasser einen signifikant höheren Wert auf.
Seit Oktober 2012 wird in der Parktherme Bad Radkersburg im Rahmen des Projektes Regio Vitalis eine Folgestudie durchgeführt. Thermenland Steiermark und Med Uni Graz analysieren Entspannungsmethoden: Verglichen werden unterschiedliche Strategien zur Stressreduktion: Baden im Thermalwasser, Walking, Kombination von Thermalwasser und Walking, Entspannungsphase im Ruheraum.
Das Heilwasser erfüllt die Voraussetzungen gemäß Stmk. Heilvorkommen- und Kurortegesetz. Hauptbestandteile sind Calcium, Magnesium, Natrium und Hydrogencarbonat. Geschmacksneutral, bestens geeignet zum Mischen mit Wein oder Fruchtsäften. Die Quellen entspringen aus ca. 90-110 Metern Tiefe und wurden im zweiten Weltkrieg gebohrt, als damals noch nach Erdöl gesucht wurde und niemand wusste, wie wichtig dieses Wasser einmal für uns sein werde.Erst in den späten 80ern entdeckten Wissenschafter die Heilkraft des Wassers. Das Wasser ist nicht nur für den häuslichen Gebrauch wichtig, sondern hilft in erster Linie bei Erkrankungen, wie z.B Entzündungen der Nieren, bei Steinleiden, Magenerkrankungen und bei Übersäuerungen. Auch Leberkranke und Menschen mit Bluthochdruck-Leiden ist mit den Thermalwasserbehandlungen sehr geholfen.