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Apfel

Der Apfel als Leitprodukt der Oststeiermark – im Vergleich zu den anderen Regionen von Österreich werden hier am meisten Äpfel kultiviert. Drei von vier Äpfeln kommen aus den Bezirken Weiz, Hartberg-Fürstenfeld oder Feldbach. Das Kerngebiet des Apfelanbaues ist das „ApfelLand“ rund um Puch, der größten Obstbaugemeinde des Landes. Hier hat der Apfelanbau eine reiche Geschichte, die bereits mit den Kelten beginnt. In der Kaiserzeit wurden schon Pucher Äpfel in Holzfässern bis Ägypten und an den Zarenhof exportiert. Diese Historie ist im „Haus des Apfels“ dokumentiert. Der Apfel ist auch in Slowenien die wichtigste Obstart und stellt ca. 65% des in Slowenien angebauten Obstes dar.

Die fruchtbaren Böden und das ideale Klima begünstigen den Apfelanbau in der Region Oststeiermark und Pomudje - Podravje. Der starke Temperaturgegensatz zwischen kühlen Nächten und heißen Tagen lässt die Äpfel besonders süß und aromatisch werden. Die größte Bedrohung für die Apfelernte stellt der Hagel und auch die Spätfroste während der Blütezeit dar. Man schützt die gesamten Intensiv-Obstanbaufläche insbesondere seit den letzten Jahren mit Hagelnetzen.

Wirkung & Besonderheiten zum Apfel

Dass Äpfel eine positive gesundheitliche Wirkung haben, weiß man schon lange Zeit. Das Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ ist auf der ganzen Welt bekannt. Ernährungswissenschaftler sprechen von einer positiven Wirkung auf das Verdauungssystem, den Cholesterinspiegel, auf Diabetes oder auf Herz-Kreislauferkrankungen.

Genussregion „OSTSTEIRISCHER APFEL“

Im Jahr 2005 verlieh das Landwirtschaftsministerium der Obstbauregion in den Bezirken Weiz und Hartberg-Fürstenfeld sowie Südoststeiermark die Bezeichnung „Genussregion Oststeirischer Apfel“.

1986 gründeten die Obstbauern, Gastwirte und Gewerbebetriebe im Obstbauzentrum rund um Puch bei Weiz die „Steirische Apfelstraße“. Sie führt von der B 54 bei Gleisdorf nach Puch und von dort bis Floing in der Nähe des Stubenbergsees. Mit ihr konnte die Verbindung zwischen Äpfeln und Tourismus gestärkt werden, in der gesamten Region stehen Kulinarik und Natur-Erlebnis im Mittelpunkt. Auch in der slowenischen Projektregion wird an der Entwicklung einer „Apfelroute“ gearbeitet.

Zahlen, Daten, Fakten zum Apfel

Je nach Witterung schwanken die Erntemengen. Diese können in Spitzenjahren bis zu 200.000 Tonnen betragen. Ein Großteil geht in den Export nach ganz Europa. Die Österreicher essen pro Jahr rund 29 kg Äpfel. Hauptsorten sind Golden Delicious, Gala, Jonagold und Idared. Im Sortiment des Lebensmittelhandels ist von den „alten“ Sorten noch Kronprinz Rudolf.

In Slowenien war die Apfelernte in den letzten zwei Jahren wegen der Wetterverhältnisse stark eingeschränkt. Im Jahr 2016 betrug die Apfelernte in den intensiven Obstgärten 43.000 Tonnen. Die beliebteste Apfelsorte, die am häufigsten angebaut und verzehrt wird ist Idared.

© Oststeiermark Tourismus, Bernhard Bergmann

Rezept: Apfelstrudel

Teig:

  • 250 g glattes Mehl
  • eine Prise Salz
  • 20 ml pflanzliches Öl
  • 125 ml lauwarmes Wasser

Fülle:

  • 1,2 kg Äpfel
  • gemahlenen Zimt
  • etwas Zitronensaft
  • 100 g Zucker
  • 80 g Semmelbrösel
  • 80 g Butter
  • Evtl. Rosinen

Zubereitung:

Salz in das Mehl untermengen und Öl und Wasser beimengen. Den Teig gut verkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Den Teig zu einer glatten Kugel formen und mit Öl bestreichen. Bei Zimmertemperatur rasten lassen.

Während der Teig rastet, den Ofen auf 180 Grad, Ober-Unterhitze vorheizen. Anschließend die Fülle zubereiten. Äpfel schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden, mit Zimt und Zucker bestreuen und mit Zitronensaft beträufeln. Nach Belieben können Rosinen beigemengt werden. Die Butter schmelzen und zum Bestreichen bereithalten. Die Brösel in einer Pfanne mit etwas Butter kurz rösten.

Ein Tuch und den Teig etwas bemehlen. Dann kann der Teig mit einem Nudelholz dünn ausgerollt werden. Danach mit den Händen unter den Teig gleiten und vorsichtig in alle Richtungen auseinanderziehen. Der Teig sollte so dünn sein, dass man fast hindurchsehen kann. Dicke Teigränder können abgeschnitten werden.

Die Apfelfülle und die Brösel auf dem Teig verteilen. Teigseiten leicht einschlagen und mit Hilfe des Tuches einrollen. Den Strudel auf ein Blech mit Backpapier setzen und mit Butter bestreichen. Anschließend circa 40 Minuten backen.

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