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NaturSteirer Kren

Kren in der Steiermark

Der typisch steirische Kren wird größtenteils in der Südoststeiermark angebaut. Er liebt lehmige Böden, die aufgrund eines hohen Anteils verwitterter Minerale im Vulkanlandboden und einer guten Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Wasser besonders fruchtbar sind.

Ein Acker kann auch nur alle drei bis vier Jahre mit Kren bebaut werden, da eine natürliche Fruchtfolge gegeben sein sollte, um die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig zu erneuern und zu stabilisieren.

© Flagship Products, Bernhard Bergmann

Von Mitte März bis Mitte April wird angepflanzt. Einer der arbeitsintensivsten Produktionsschritte ist das so genannte „Kren heben“. Dabei werden die Wurzeln freigelegt und Seitentriebe sowie Seitenwurzeln bis auf den Kräftigsten entfernt. Im Herbst wird der steirische Kren geerntet – dabei spricht man von „Kren ausbaun“. Diese spezielle Anbaumethode gibt dem steirischen Kren noch einmal eine besondere Schärfe.

EU Gütesiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe)

Das Gütesiegel garantiert eine 100%ige Herkunft und Verarbeitung in der Steiermark. Das traditionelle Anbaugebiet des steirischen Krens umfasst die Bezirke Südoststeiermark, Hartberg-Fürstenfeld, Leibnitz, Deutschlandsberg, Voitsberg, Graz-Umgebung, und Weiz. Die Herkunft und Produktion werden durch externe Kontrollstellen und die Lebensmittelaufsicht kontrolliert. Also überall wo „Steirischer Kren“ draufsteht ist auch garantiert steirischer Kren drin.

Lagerung von Kren

Der Kren sollte nach Möglichkeit bei 0°C im Gemüsefach im Kühlschrank gelagert werden!
Tipp: Die Krenwurze in Alufolie oder nasses Tuch wickeln und regelmäßig wechseln.
Bei der Zubereitung ist der Kren bei Raumtemperatur am schärfsten.

Kochen mit Kren

Für die Zubereitung muss die Wurzel zuerst geschält und anschließend gerieben werden. Dabei ist es wichtig, die Stange senkrecht zur Reibfläche zu halten, damit sich keine Fasern Bilden („Kren reissen“). Um das volle Aroma zu bewahren, muss steirischer Kren rasch serviert werden. Um Verfärbungen zu vermeiden kann man ihn mit Zitronensaft oder Essig beträufeln.

© Feldbacher Fruit Partners/SteirerKren, ikarus.cc

Wirkung & Besonderheiten zum NaturSteirer Kren

Der steirische Kren wurde schon immer als probates Hausmittel geschätzt. Im Volksmund wird das Wurzelgemüse als „Penicilin des Gartens“ bezeichnet.

Der Kren…

  • enthält ätherische Öle, wertvolle Mineralstoffe
  • hat doppelt so viel Vitamin C wie die Zitrone
  • besitzt antibiotische Wirkung
  • schützt vor Erkältungen
  • fördert die Verdauung
  • stabilisiert Herz und Kreislauf
  • erhöht die Durchblutung der Schleimhäute

Die Senföle, Vitamine und Mineralstoffe im Kren wirken desinfizierend, reinigend, durchblutungsfördernd und antibakteriell. Kren fördert Nierentätigkeit, hilft bei Blasenleiden, Nierenbeckenleiden, ableitenden Harnwegsentzündungen und regt die Verdauung an. Außerdem stärkt er die Abwehrkräfte und wirkt Husten lösend.

© Flagship Products, Bernhard Bergmann

Zahlen, Daten, Fakten zum NaturSteirer Kren

Der Kren (Armoracia rusticana), im europäischen Raum auch Meerrettich genannt, gehört zur Familie der Kreuzblüter (Brassicaceae) mit ca. 3000, meist krautigen, weltweit verbreiteten Arten.
Die Krenstaude hat breite, glänzende, langgestielte Blätter, einen kräftigen Stängel und weiße Blütchen in lockerer Traubenrispe.

Krenernte: 99 % der Krenernte kommen aus der Steiermark (etwa 4.000 t pro Jahr). Pro Hektar steirischer Kren sind rund 1.000 Arbeitsstunden notwendig. Der Nährwert von 100 g Kren beträgt 266 kJ.

Hauptbestandteile von Kren:

Hauptbestandteile Menge [g/100 g Kren]
Wasser 76,60
Proteine 2,80
Fett 0,30
Kohlenhydrate 11,67
Organische Säuren 0,68
Mineralien 2,20

© Bernhard Bergmann

Rezept: Steirische Erdäpfel-Krensuppe vom Wirtshaus Gallbrunner

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • ½ kg Kartoffeln
  • Butter
  • 3 dag frisch geriebener Steirischer Kren g.g.A.
  • Mehl
  • ½ l Schlagobers
  • 1 ½ l Rindsuppe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel in Öl anschwitzen, mit Mehl stauben und mit Rindsuppe aufgießen. Anschließend die rohen Erdäpfelwürfel darin weichkochen. Frischen steirischen Kren g.g.A. reiben und alles mit dem Stabmixer pürieren und mit Schlagobers, Salz und Pfeffer verfeinern.

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